„Trotz einem Jahr Reha-Training hatte ich wirklich jeden Tag Spaß an meinen Training Sessions.“
Lynn
- Ausgangspunkt
- Eine Schulterverletzung im Wettkampf. Im Alltag wieder schmerzfrei, im Training aber noch kaum belastbar.
- Zusammenarbeit
- Training in aufeinander aufbauenden Blöcken, Rückmeldung nach jeder Session und kleinschrittige Steigerungen.
- Heute
- Wieder vollständig im Training, schmerzfrei und bereits beim ersten RX-Wettkampf gestartet.
Der Ausgangspunkt
Im Alltag ging es wieder. Im Training noch lange nicht.
Lynns Schulter hatte bei schweren Jerks und anderen Lifts über Kopf schon vorher gelegentlich gezwickt. Bei einem intensiven Functional-Fitness-Wettkampf wurde daraus eine Verletzung, nach der sie die Schulter zunächst gar nicht mehr trainieren konnte.
Mit Physiotherapie bekam sie die Bewegung im Alltag wieder schmerzfrei hin. Im Training blieb die Situation frustrierend: Bei einem ersten Versuch wurden so viele Movements gestrichen, dass für Lynn kaum mehr als stumpfes Pumpen übrig blieb. Es fühlte sich nicht nach einem Weg zurück in ihren Sport an.
Lynn kannte Alexanders Arbeit zu diesem Zeitpunkt bereits aus Lehrgängen. Dort waren ihr seine offene Art und sein Blick für technische Details aufgefallen. Als die MRT-Bilder vorlagen, sprach sie mit ihm und begann ungefähr zwei bis drei Monate nach der Verletzung mit dem Coaching.
Wie sich dieses Reha-Jahr für Lynn im Training angefühlt hat:
„Ich habe mich jederzeit richtig gut aufgehoben gefühlt und hatte trotz einem Jahr Reha-Training wirklich jeden Tag richtig Spaß an meinen Training Sessions.“
Lynn
Der gemeinsame Weg
Viele Movements fielen weg. Gute Trainingstage nicht.
Der Aufbau lief in mehrwöchigen Blöcken. Im ersten Block war tatsächlich fast alles draußen, was die Schulter belastete. Trotzdem verteilte Alexander unterschiedliche Übungsvariationen auf vier oder fünf Einheiten. Für Lynn fühlte es sich dadurch vom ersten Tag an wieder nach richtigem Training an – auch wenn klar war, dass es Reha-Training war.
Nach jeder Session meldete sie zurück, wie sich die Schulter anfühlte. Wenn ihre Rückmeldung ausblieb, fragte Alexander per WhatsApp nach. Schmerzlevel und RPE entschieden mit darüber, ob Gewicht und Umfang am nächsten Tag steigen konnten, gleich blieben oder reduziert wurden.
Nach einigen Monaten kamen erste Weightlifting-Movements zurück. Aus schwerem Snatchen wurde zunächst ein Snatch mit der leeren Langhantel. Kipping-Movements und ihr Volumen folgten ebenso langsam, Woche für Woche. Genau diese Zurückhaltung hätte Lynn allein nach eigener Einschätzung kaum eingehalten.
Die verschiedenen Übungen machten den Fortschritt von Monat zu Monat spürbar. Das half ihr nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf: Der Weg war lang, aber keine endlose Abfolge derselben Ersatzübungen.
Heute
Ein Jahr später alles wieder möglich. Danach der erste RX-Wettkampf.
Nach ungefähr einem Jahr konnte Lynn wieder alle Movements trainieren, teilweise zunächst noch mit etwas weniger Volumen. Heute ist ihre Schulter schmerzfrei und fühlt sich durch den langsamen Volumenaufbau stabiler an als je zuvor.
Die Reha-Zeit brachte außerdem viel Grundkraft in ihr gesamtes Training. Lynn hat das Gefühl, dass ihr dieser Aufbau nicht nur für die Schulter, sondern auch für ihre allgemeine Stabilität geholfen hat.
Vor der Verletzung startete sie ein bis zwei Klassen unter RX und vor allem bei Anfänger- und Intermediate-Wettkämpfen. Anderthalb Jahre später absolvierte sie ihren ersten RX-Wettkampf. Für Lynn ist genau das die Geschichte dieses Weges: ein Jahr Reha, in dem jede Einheit Spaß machte – und danach nicht nur zurück, sondern sportlich eine Klasse weiter.
Was Lynn selbst an diesem Weg am meisten überrascht hat:
„Alex hat es geschafft, mich mit einem Jahr Reha, bei dem jede einzelne Trainingseinheit Spaß gemacht hat, eine Klasse nach oben zu bringen.“
Lynn
Diese Geschichte gibt Lynns persönliche Erfahrung wieder. Sie beschreibt eine individuelle Coaching-Zusammenarbeit, keine medizinische Behandlung und kein Ergebnisversprechen.